Wednesday, April 30, 2014

Von Berlin nach Binz und züruck



Diese Rettungs Turm an die Ostsee sieht aus mehr wie etwas von 'Barbarella'. Es war von der Binzer Architekt Ulrich Müther in 1968 entworfen. Seit 2004 funktioniert es nicht langer als Rettungs Turm sondern als Außenstandort des Binzer Standesamtes für Hochzeitzeremonien. 
 Mann konnte sagen dass es eigentlich schade ist, dass nicht mehr Rettungs türmen so aussehen, egal wie unpraktisch es wäre. Mehrere Beispeilen von Ulrich Müther sind der Teepott in Warnemunde und der Musikpavillion Kurmuschel in Sassnitz. 
Die aktuell Rettungs Turm den Mann hier sehen kann, habe ich gezeichnet letzten Dezember. Während es mit Ort und Bade Architektur viel mehr passenden ist, es ist ein bisschen weniger interessant.  


Der rückweg nach Berlin war mit der klein neugierig Kerl interessant gemacht.

Monday, April 28, 2014

Dorfidyll und Nachtleben



 Vormittags am alten Gutshaus in Tegel, wo die Rentner spazieren gehen...

 ...und abends in einer kubanischen Bar in Mitte (inklusive der 
U-Bahnfahrer auf dem Weg nach hause).

Sunday, April 27, 2014

Letzter Autoreisezug von München nach Berlin

Ohne mir dessen bewußt zu sein, reiste ich heute nacht im letzten Autoreisezug von München nach Berlin. Die Bahn stellt diese Strecke ein. Als die Autos und Motorräder heute morgen entladen wurden, warteten ein halbes Dutzend Hobbyfotografen an der Endstation in Berlin-Wannsee, um diesen historischen Moment im Foto festzuhalten.

Saturday, April 26, 2014

Strandtag

Am Strand (Ostseebad) war es heute wirklich nett. Alle waren entspannt, o.k., mit Ausnahme von ein paar Alt-Rockern mit einem Hangover vom Tag davor; das Volleyball-Netz wurde permanent bespielt; Hunde, Kinder, Rollstuhlfahrer, fast jeder hatte ein freundliches Grinsen im Gesicht, weil wir alle unser Glück kaum fassen können: dass es nicht nur praktisch keinen Winter gab und Frühlingssonne fast durchgehend seit Mitte März.
(14 Tage wars nicht so gut, da war der Jahrmarkt da. Kaum war er weg: strahlender Sonnenschein. Nicht gerecht, aber die Leute haben sich auch so amüsiert.)
Zum Beweis, wie gut das Wetter hier wirklich war, das Photo an Ort und Stelle.

Das Papier ist kein moleskine, sondern ein günstiges Skizzenbuch von einer dänischen Kette. Wenn man nicht versucht, Lavierungen o.ä. zu machen, nimmt es die Farbe sehr klar an. Und zum Zeichnen ist es sehr gut. Ich mag das quadratische Format.

Es gibt heute noch einen Steg, der gut 10 m weit ins Wasser führt, der ist auf diesem Bild hinter mir. Um die Jahrhundertwende 18/19 hatte man den Vorgänger gebaut, der 2 Bassins bildete: je eine quadratische Fläche, von Stegen umschlossen, aber natürlich darunter zur Förde hin völlig offen. Da hat man noch in den 70´ern gerne Schwimmprüfungen abgenommen und ich habe da meinen Fahrtenschwimmer gemacht, d.h. eine halbe Stunde am Stück schwimmen. An diesem Tag gab es wirklich viele Ohrenquallen im Wasser und sie wurden alle Richtung Hafen und auch genau an diesen Strand gedrückt. Proteste waren sinnlos. "Ohrenquallen tun nichts und wer nach Hause geht, darf die Prüfung nicht wiederholen."Wir haben weniger geschwommen als vielmehr mit den Händen Schaufelbewegungen gemacht, um da überhaupt durchzukommen. Ohrenquallen sind wirklich völlig ungefährlich, aber nach der halben Stunde fühlte sich meine Haut komisch an, wie eingeweichtes Sandpapier.

Thursday, April 24, 2014

Eine Woche Südtirol


Auf meinen Reisen verbrauche ich im Durchschnitt einen Bleistift pro Woche. Wie unschwer zu erkennen, ist die Woche bald rum.

Ein paar Skizzen die mit diesem Bleistift gezeichnet wurden sind in meinem Online-Skizzenbuch zu sehen.





Wednesday, April 23, 2014

Sissi und Samuel in Meran


Das Südtiroler Meran wurde durch die Erholungsaufenthalte der Österreichischen Kaiserin Elisabeth (besser bekannt unter dem Namen "Sissi") zum mondänen Kurort des europäischen Hochadels. Immer noch spiegeln dies die Preisen in den Restaurants und Cafés wieder. An der malerischen Sommerpromenade hatte ich heute Gelegenheit ein Denkmal der Herrscherin aus italienischem Marmor (wie an der Rückseite stolz vermerkt war) zu bewundern.

Beim Zeichnen zwischen der Sissi-Skulptur und dem in der Sonne strahlenden Kurhaus bettelte mich ein junger Afrikaner an. Ich unterhielt mich mit ihm und in gebrochenem Englisch sagte er, dass er Samuel heißt und aus Ghana kommt. Über Libyen ist er illegal per Boot nach Lampedusa gelangt. Von wo aus ihn die italienische Regierung nach Meran verfrachtet hatte. Mit hängenden Schultern verschwand er nach unserer kurzen Unterhaltung schließlich wieder zwischen den auf der Promenade flanierenden Touristen.

Tuesday, April 22, 2014

Tierisches München

Hier ist allerlei Getier zu sehen: quicklebendig und geduldig - oder ebenfalls geduldig, da nur Schaufensterdeko. Die hat es mir in letzter Zeit angetan. Zu Ostern, beim Metzger, zur Geschäftsauflösung...



Flecki im Cafe Hugendubel am Marienplatz


 Österlich: Plüsch- & Stofftiere in einer Buchhandlung im Münchner Osten


In der Borstei: Schweinchen beim Metzger und als Antiquariat-Objekt


Gegenüber dem Cafe Vits: ein Bekleidungsgeschäft mit Blickfang für Hundefreunde

Flachländer in Südtirol







Als Flachländer bin ich immer noch etwas ängstlich, wenn ich die steilen Pfade zwischen den eng stehenden Häusern mit dem Motorrad förmlich hinaufklettere. Diese schwindelerregende Dreidimensionalität ist für mich extrem ungewohnt.


Produktives Osterwochenende

Herrlich so ein langes Osterwochenende! Ich habe meine Skizzenbücher (aktuell zwei) kaum aus der Hand gelegt, sogar am Samstag beim shoppen waren sie mit am Start.
Den Ostermontag habe ich dann gemütlich im Biergarten ausklingen lassen.

Monday, April 21, 2014

Ostermontag in Südtirol


Die hässlichen Plastikostereier die ich von deutschen Vorgärten gewohnt bin, muss ich zum Glück hier in Italien nicht ertragen. Die quitschebunt gekleidete Mountainbiker, die um das Schloß in dem ich zur Zeit einen Zeichenkurs leite kurven, sind meinem Auge da viel angenehmer.

Sunday, April 20, 2014

Ostersonntag in Italien


Palmen vor schneebedeckten Berggiganten, ein italienischer Kaffee bei stahlendendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, Flaneure, Touristen und eine charmante Kellnerin- das war mein Ostersonntagmorgen an der Passirio-Promenade in Merano.

Flugplatz Flensburg Schäferhaus


Ich fand, ein so herrlicher Sonntag wie dieser verlangt nach einem besonders tollen Ort zum Zeichnen. Wo man sonst eher nicht vorbeikommt. So wie der Flugplatz halt. Tja, und der Fluglotse hat mich nicht nur freundlicherweise gestattet, mich den Flugzeugen so weit zu nähern wie es Nicht-Mitglieder dürfen, er hat mich sogar noch in den Tower zum Zeichnen geschickt. Nun, Schäferhaus ist ein Sportflughafen und es ist deswegen eher ein Towerchen, aber für mich war das nur umso spannender. Der Wind hat auch in relativ wenigen Metern Höhe ziemlich ums Häuschen gepfiffen. Aber, die Maschinen, so fragil sie scheinen, halten das aus. Erstaunlich.

Nur die Skizze zum Tower lehnt es ab, hochgeladen zu werden. Nun, auf meinen Blog habe ich sie noch gekriegt und das Flugzeug ist eh besser. Es hätte noch ein paar Details vertragen, aber es flog leider ziemlich bald los. Zum Glück war die Skizze an sich schon fertig und ich konnte noch schnell die Schatten anlegen.
Es war wirklich ziemlich windig dort draussen und ein Flugzeug, das gerade reinkam, zitterte regelrecht auf dem Weg zum Parkplatz, ein unangenehmer Anblick. Der Fluglotse paffte fröhlich an seiner Zigarre und kommentierte nur trocken: "Ja, es hat Gründe, warum ich am Boden arbeite."

Saturday, April 19, 2014

Erlen im Britzer Garten, Berlin


Nach den 11°C gestern waren es heute erfreuliche 22°C. Ganz Berlin war in den Parks unterwegs, so auch meine Tochter und ich. Der Britzer Garten, der für die Bundesgartenschau 1985 angelegt wurde, ist mit 90 Hektar so groß, dass man immer, auch wenn es noch so voll ist, ein romantisches Plätzchen findet.

Sketchcrawl 43 in München - Borstei

Wir waren heute zu 7 beim Sketchcrawl in der Borstei, ein sehr schönes einzigartiges Viertel im Westen von München, das denkmalgeschützt ist. Es wurde zwischen 1924 und 1929 vom Architekten Bernhard Borst erbaut. 


 Das nette Café Borstei mitten in dem Viertel hat es uns ermöglicht uns zwischendurch aufzuwärmen, da es Vormittags sehr kalt war.


Friday, April 18, 2014

Sachenpacken im Aprilregen





Bei typischem Aprilwetter mit Regen, Hagel, grauem aber auch strahlendblauem Himmel mit weißen Kumuluswolken sattelte ich heute in Berlin mein Motorrad. Morgen werde ich hoffentlich bei Sonnenschein in den italienischen Alpen ankommen, um in Südtirol eine einwöchige Skizzier- und Aquarellierreise zu leiten.

Thursday, April 17, 2014

Workshop in Erkrath



Erst ein Telefonat vor der verschlossenen Tür des Hotels "Unterfeldhaus" ermöglichte mir, dass ich spät abends nach langer Zugfahrt ins Bett kam.




 
Zu meinem Zeichenkurs bei SCHMINCKE gehörte heute ein Skizzierspaziergang. Unser Taxifahrer Olhan hatte ein paar Abstimmungsschwierigkeiten mit seiner Zentrale was den Abholort betraf und so blieben wir etwas länger im Freien. Nachdem die Stockenten merkten, dass wir zum Zeichnen und nicht zum Füttern gekommen waren, flatterten sie über den Unterbacher See davon.



Friday, April 11, 2014

Turbine testing



A recent invitation from Thomas Lensky brought me to the AneCom turbine testing facilitity in Wildau Berlin. Upon arrival we were given a guided tour of the facility by Thomas's son Sven who works there, the place is fantastic for drawing, it has the feel of stepping on to the set of a Ridley Scott science fiction movie with it's unending maze of wires, buttons, chambers, tubes, calibrators pistons and pumps. The sketch above was done with the same felt tip markers which I think Florian may have used for his last post. It shows what the  company refer to as the Obelix and Asterix. Obelix being the Blue monster to the left and asterix the more polished steel encasement for the turbine on the right. Thanks Thomas and Sven for the opportunity to see this great place.

Tuesday, April 8, 2014

5. Urban Sketchers Symposium 2014

Es ist wieder soweit - seit 31. März kann man sich für die Teilnahme am 5. weltweiten Urban Sketches Symposium anmelden. Dieses Jahr findet das Symposium zum 5. Mal in Paraty, Brasilien, statt. Letztes Jahr fand das Urban Sketchers Symposium in Barcelona statt, davor in Santo Domingo, Dominikanische Republik, davor in Lissabon und davor in Portland, USA.

Dieses Jahr gibt es verschiedene Möglichkeiten der Anmeldung:
- Der Workshop Pass
- Der Activities Pass
- Der Sketching Pass

Mit dem Workshop Pass hat man Zugang zu allen Aktivitäten, inklusive Workshops (man muss sich bei den Workshops im Vorfeld anmelden und diese auswählen).  Es gibt insgesamt 150 Workshop Pass Plätze.

Mit dem Activities Pass hat man Zugang zu Vorlesungen und zu Aktivitäten, wie zum Beispiel gegenseitige Portrait Zeichnungen die parallel zu den Workshops organisiert werden. Die Anmeldungen zu den Aktivitäten finden vor Ort statt.

Mit dem Sketching Pass hat man Zugang zu lokalen Sketchcrawls die ebenfalls parallel zu den Workshops organisiert sind.

Alle Informationen sowie die Anmeldung selber befinden sich hier:
http://paraty2014.urbansketchers.org

Paraty ist eine traumhafte kleine Stadt, die zwischen Rio de Janeiro und Sao Paulo liegt, an einer Bucht, sehr schöne Strände und atlantischer Regenwald. Ich war dort im Jahr 2009 schon mal und habe dort folgende Skizzen gemacht:







Monday, April 7, 2014

Münchner Frühlingsstimmung

Ein paar Skizzen aus dem Münchner Zentrum. 
Hier das Gebäude der Regierung Oberbayern, Maximilianstrasse 
  und hier ein Haus am Sankt Anna Platz im Lehel. 


Saturday, April 5, 2014

Vegesack 2014 Vegesack 2014 Today on 5 April 2014 the weather was quite warm but the sun had some difficulties with the mist. On the right hand side of the river Weser is the Luerssen shipyard where they construct and build superyachts for the superrich. Sketch with marker pen and water color. www.manfredschloesser.de

Friday, April 4, 2014

Noch ein paar Bilder aus Frankfurt

Alte Oper in Frankfurt.  Ich wollte so wenig Detail wie möglich zeichnen. Dafür habe ich ein Bereich meines Bildes als Mittelpunkt ausgewählt ( Nicht im Zentrum des Blatts) und mit Farben saturiert. Es gibt zwei Diagonalen; eine dank der Perspektive und die andere in der Gegenrichtung durch die Hilfe von Farbe (Himmel /Gebäude und blau Schall)
Ich habe eine tolle Ausstellung über die Künstler von Montmartre in der Schirm Gallery besucht und nachher habe ich einen Blick auf den Römmer gezeichnet