Monday, February 23, 2015

Leipzig, Gohlis

In Gohlis, einem Stadtteil nordwestlich vom Leipziger Zentrum, hab ich vor einigen Jahren gewohnt. Damals hab ich die Stadt aber noch nicht gemalt. Und jetzt fahr ich eigentlich nie zum Zeichnen hin, weil ich denke "Gohlis kenne ich ja; ich weiß, wie es da aussieht". Deswegen habe ich fast gar keine Skizzen aus Gohlis. Bei einer Fahrt zur Schwimmhalle in der Kleiststraße ist mir jetzt aber aufgefallen, dass ich es doch nicht so gut kenne und dass es da viele schöne Ecken gibt.
Es gibt dort viele alte Villen; war wohl schon immer eine reiche Wohngegend. Daher der Spruch "Wem's zu wohl is, der zieht nach Gohlis." Allerdings (siehe meine alte WG), kann man in Gohlis auch preiswert wohnen.

Friday, February 20, 2015

Berlin

Wir hatten großes Glück mit dem Wetter in Berlin. Wintersonne mildert die kontinentale Kälte. Genau das richtige Wetter für einen Familienausflug. Bei der Abreise versank schon wieder alles im Nebel, auch die Hauptstadtszenerie am Hauptbahnhof. Immerhin leuchtet die Flagge auf dem Dach des Bundestagsgebäudes. Fast wären mir die Finger abgefroren. So kam die Farbigkeit erst im ICE dazu. Wohnen am Winterabend in der Großstadt bietet mir ungewöhnliche Einblicke in die Nachbarschaft. Undenkbar sowas auf dem Lande!

Monday, February 16, 2015

Leipzig: Felsenkeller

Der Felsenkeller - hier rechts im Bild - in der Karl-Heine-Straße im Leipziger Stadtteil Plagwitz ist ein Veranstaltungsort mit Geschichte: Ball- und Festsaal, Anfang des 20. Jahrhunderts auch Versammlungslokal der Leipziger Arbeiterbewegung. Nach der Wende ein paar Jahre geschlossen und dann renoviert. Jetzt gibt es wieder Konzerte; Comedy und Ähnliches. Drin war ich noch nicht, aber von außen sieht er schonmal gut aus. 

Sunday, February 15, 2015

Neapel – Workshop mit Pedro Cano

Ende Januar war ich für einige Tage in Neapel um an einem Aquarell-Workshop von Pedro Cano teilzunehmen. Wir haben fünf Vormittage im Archäologischen Museum verbracht, das mich, auch wenn ich es schon kenne, immer wieder beeindruckt. Um so schwieriger war es diesmal vor der Aufgabe zu stehen die Exponate zu kopieren, und zwar unter den strengen Augen des Majestros, wie er von allen genannt wurde. Es war für mich das erste Mal, dass ich mich im eigentlichen Sinne in der Malerei versucht habe: großformatige Aquarelle ohne einen Strich vorzuzeichnen. Das führte in den ersten Tagen zu sehr frustrierenden Ergebnissen. Dazu kommt, dass die marmornen Modelle mit ihren perfekten Proportionen keinen Fehler verzeihen. Nach und nach entstanden aber auch einige vorzeigbare Ergebnisse.

Die Nachmittage waren frei und ich war jedes mal glücklich wieder meine gewohnten Stifte rauszuholen und mich beim Zeichnen entspannen etwas entspannen zu können. Der Kontrast zwischen den schönen Künsten in den stillen Hallen des Museum und dem lauten Leben in der Altstadt hätte kaum größer sein können, aber es ist eben genau das was Neapel aus macht – neben der weltbesten Pizza natürlich.


Detail aus der Marmorskulptur Betrafung der Dirke
Der Innenhof des Archeologischen Museums
Pompejanisches Fresko
Altstadt Santa Chiara

Hinterhof in der Altstadt
Zeitungskiosk Piazza Dante

Tuesday, February 10, 2015