Wednesday, July 20, 2016

Taxistand

Auf der Suche nach einem Motiv blieb ich schließlich an diesem Taxistand in der Innenstadt hängen. Während des Spaziergangs von der List sprang mich vorher einfach nichts an. Linker Hand befindet sich das Bratwurst-Glöckle, weiter hinten unter den Bäumen hindurch geht es zur Altstadt. Der Fahrer machte sich noch rechtzeitig am Kofferraum zu schaffen und kam mit aufs Bild. Ließ mich aber in Ruhe zeichen, wofür ich ihm dankbar bin.

Friday, July 15, 2016

Köln III

Der Bahnsteig der Linien 16 und 18 an der Haltestelle Barbarossaplatz. Inoffiziell gilt der Barbarossaplatz als der hässlichste Platz von Köln. Tatsächlich ist der Platz auch eher eine einzige riesige Kreuzung für vier Straßenbahnlinien und hunderte Autos. Pläne, einzelne Bahngleise hier in einen Tunnel zu verlegen, um den Verkehr zu beruhigen, scheitern gerade natürlich wieder an den Kosten...

 

An der Kreuzung Venloer Straße/ Gürtel in Ehrenfeld laufen seit den 80er Jahren bereits zwei Bahnlinien unterirdisch. So muss sich nur noch die Linie 13 die Oberfläche mit den Autos teilen. Diese Session musste ich zweimal unterbrechen, weil ich nicht auf Regen vorbereitet war und mir einmal die Zeit zu knapp wurde.

Thursday, July 14, 2016

UrbanSketching Görlitz 2016 II

Hier ist Teil 2 der Görlitzbilder.

Nach unserem Polenbesuch erholten wir uns zu dritt im Kaffeehaus Lukullus, das hinten einen schönen Hofgarten hat, wo wir den Nikolaiturm sehen konnten. Gäste kamen, Gäste gingen, und bei jedem neuen Gast hörten wir den immergleichen, leicht affektierten Text des (netten und zuvorkommenden) Kellners, bis wir bei dem Satz:" Sind Sie eine Freundin der Mandel?" einen Lachkrampf bekamen. Glücklicherweise hat er es nicht auf sich bezogen.
Die ältere Dame, die mit ihrer Tochter da war, hatte ihr weißes Haar teilweise pink gefärbt.



Abends genossen Steffi und ich die Abendsonne hinter dem Kühlhaus in einer Idylle mit Schaukel am riesigen Baum und Julianes rotem Bürowagen.



Nächster Tag, Frühstück. Danach eine Zeichnung von meinem Platz aus. Ich mag die alten Farben und Tapeten, die überall hervorscheinen, und ganz besonders mag ich die alten Möbel aller Generationen. 



Nachmittags in der Rabryka, einer stillgelegten Hefe-Fabrik. Viele seltsame Gerätschaften gab es da...


Am letzten Tag besuchten wir die Peterskirche, um die legendäre Sonnenorgel (1703) zu hören, die sogar Tier- und Naturgeräusche imitieren kann. Eine Dame des Fördervereins gab uns von der Kanzel aus einen Vortrag dazu.

Wednesday, July 6, 2016

UrbanSketching Görlitz 2016

so hieß das diesjährige Skizzenfestival. Fünf schöne unterhaltsame Tage in fast familiärer Atmosphäre. 22 bis 25 Leute zeichneten von morgens bis abends. Es wurden verschiedene Workshops angeboten (zwei davon von mir), zusammen gegessen, ein Film gesehen ("Grand Budapest Hotel" natürlich), gepaddelt und Impro-Theater genossen. Ein großer Dank an die Organisatoren, die uns hervorragend versorgt haben.
Und hier fand das Ganze statt: im KÜHLHAUS, einem ehemaligen Lager für Lebensmittelstaatsreserven in der DDR.


Ein Besuch der polnischen Seite von Görlitz gehört natürlich dazu. 
Hier der Eingang zum Polenmarkt in Zgorzelec. Ansonsten unsanierte Häuser und Plattenbauten.

Menschenleere Idylle fand ich im Karpfengrund hinter der Peterskirche in der Altstadt von Görlitz. Bei diesem Jugendstilbrunnen schauen vorne zwei Karpfenköpfe und hinten eine Schwanzflosse aus der Stele heraus.

In einem Workshop mussten wir uns unserem persönlichen Staatsfeind Nr. 1 stellen. Da ich sehr an der Linie klebe, habe ich mir das Malen mit Farbflächen ohne Linienzeichnung ausgesucht.
Ein Raum im Kühlhaus und ein Porträt.



Das reicht erst mal für's erste, weitere Zeichnungen folgen.

Monday, June 27, 2016

Bahn verpasst

Da ich in letzter Zeit wegen des vielen Regens oft mit der Bahn unterwegs bin, verbringe ich viel Zeit an Bahnhöfen und U-Bahn Haltestellen in Köln. Das erste Bild ist in einer längeren Session am S-Bahnhof Nippes entstanden. Die zweite Skizze zeigt den Bahnsteig an der Haltestelle Körnerstraße in Ehrenfeld. Durchs Zeichnen verpasse ich zwar die meisten Bahnen, aber was soll's.. 

Bahnhöfe sind auf jeden Fall ein schönes Thema. Davon wird's auf jeden Fall bald noch mehr geben!



Monday, June 20, 2016

stralsund


hier kommen meine skizzen von dem wunderschönen wochenende mit katrin in stralsund. zuerst der blick in den hafen, ohne meer, im vordergrund ein speichergebäude, in der mitte ist ein stück der brücke nach rügen zu sehen.


der blick aus unserer wohnung.


ein wohnhaus auf dem gelände des johannisklosters.


das schiff im hof des meeresmuseums.


hinter der nikolaikirche.


eine möwe beim mittagessen am strand in binz.


schnörkelarchitektur in binz.


und fish & chips am fischbrötchenkutter in stralsund.

Friday, June 17, 2016

Stralsund II

Hier sind noch drei Zeichnungen, die am letzten Tag entstanden sind, zwischen Auschecken und Abfahrt.
Hier ein Blick in das Johanniskloster, eigentlich in die Wohnanlage. Die Klosterkirche steht als dachlose Ruine daneben. Die Häuschen allerdings sind alle bewohnt, sehr bunt und eine Touristenattraktion. Ist aber auch wirklich idyllisch dort (siehe auch Bild 2 im ersten Stralsund-Post). Ganz klein sitzt da meine Mitzeichnerin M., die immer wieder in den Genuss von Stadtführungen kam, die sich immer genau vor ihrem Motiv plaziert haben.
Hinter der letzten Mauer kann man das Meer sehen, wenn man etwas erhöht steht (ich saß etwas zu tief auf meinem Höckerchen).


Dann musste ich unbedingt noch das "Ehemalige Bootshaus der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" zeichnen, ein wunderschönes Backsteingebäude in Hafennähe. Es wehte ein kalter Wind, etwas zu frisch für Juni, fand ich.
Zum Abschluss haben wir noch in einem windgeschützten Café in einer kleinen Nebenstraße Kaffee getrunken. Neben diesem gelben, wohlsanierten Haus steht ein unsaniertes, viel interessanteres Gebäude, dass ich aber von meinem Platz aus wegen eines großen Lieferwagens nicht sehen konnte.

Dann ging's wieder zurück nach Berlin. Dies war mein zweiter Zeichen-Besuch in dieser schönen Stadt, und es wird nicht mein letzter gewesen sein.