Wednesday, October 15, 2014

Treffen in Frankfurt (Kleinmarkthalle)

Ich freue mich immer andere Sketchers zu treffen. Am Ende sind wir wie eine grosse Familie und irgendwann bei Zeichnen vertehen wir uns alle.

Toll ist auch, dass einheimische Sketchers uns ihren Stadt zeigen. Sie kennen all die interessante Ecken, wie der Kleinmarkthalle. Unter in Kellergeschoss gibt es ein Fischhändler der lebende Fische verkauft.



Das Geschäft heisst Franz Burkard aber hinter der Thecke war Janusz



Danach haben wir uns draussen getroffen, und ich hatte die geleheit die Italienische Kiosk zu zeichnen. Wo fänge ich zu zeichnen? werde ich oft gefragt. In diesen Fall bei der Wurst! (links, unten) Das Bild wurde mit Stift angefangen. Der Hintergrund wurde mit Aquarellfarbe direkt gemalt.

Tuesday, October 14, 2014

Frankfurt


Nach meinem Besuch der Buchmesse hatte ich zwei Tage zum Zeichnen eingeplant. Ich hatte Glück, dass es meist trocken war, als ich unterwegs war. Ansonsten war das Wetter eher unerfreulich. Hier die Skyline vom Museumsufer aus:



Die Tür zum Domturm und ein Blick aus dem Fenster:

Sehr edel fand ich das Café "Bitter & Zart" (und die dort angebotenen Kuchen und Torten). 
Die Tür hinter dem Vorhang führt ins dazugehörende Schokoladengeschäft.

Am nächsten Tag traf ich mich mit Omar und Zeichnern aus der Umgebung Frankfurts (war schön, euch mal kennengelernt zu haben!). Zuerst ging es in die Kleinmarkthalle (hier ein Stand von oben)...


...dann weiter ins "Oosten" am Main.


Und Sonntag zurück zum Bahnhof. In der Straßenbahn sah ich diesen Mangafan (ich habe sie später aus der Erinnerung gezeichnet).

Monday, October 13, 2014

Zwei Sketchcrawls in neun Tagen

Am Tag der Deutschen Einheit habe ich ein Treffen für Urban Sketchers aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet organisier. Ort des Treffens war Zwingenberg an der Bergstraße. Inzwischen sind wir schon eine feste Truppe mit einigen Gesichtern, die regelmäßig dabei sind, es stoßen aber auch immer wieder neu Leute hinzu. So auch am 3. Oktober. Viele kennt man über Facebook oder Flickr, umso schöner sie dann auch persönlich zu treffen.

Wir haben uns durch die komplette Altstadt “gezeichnet” und unsere Skizzenbücher ordentlich gefüllt. Auch die lokale Tageszeitung, das “Darmstädter Echo”, hatte uns einen Besuch abgestattet, um einen Artikel über die Urban Sketchers zu schreiben.




Diesen Samstag habe ich mich dann mit USk´s aus Berlin und Frankfurt in der Frankfurter Kleimarkthalle getroffen. Die Kleinmarkthalle liegt mitten in der Innenstadt unweit der Einkaufsmeile "Zeil". Es war schön Katrin Merle kennen zu lernen und Omar Jaramillo mal wieder zu treffen!
Die Kleinmarkthalle ist ein unerschöpflicher Ort für Zeichner, man findet dort unzählige Motive.




Saturday, October 11, 2014

Letzte Sommertage in Leipzig

Offiziell ist zwar schon Herbst, aber wenn die Sonne scheint, kann ich noch gar nicht glauben, dass bald der richtige Herbst-Blues losgeht.
Hier zum Beispiel am Gohliser Schlösschen (Gohlis ist der Stadtteil nordwestlich von Zentrum). Das Schlösschen ist ganz prunkvoll, aber dahinter ragen die Schornsteine stinknormaler Mietshäuser hervor. Der Kontrast hat mir gefallen.
Oder hier im Richard-Wagner-Hain, einer Art Park direkt am Elsterflutbecken. Unter den rieseigen Bäumen sitzen im Sommer immer ein paar Leute.



Thursday, October 9, 2014

Brasilien – mais uma vez

 
Wie versprochen noch ein paar Seiten aus meinem Brasilien-Skizzenbuch mit einem kurzem Überblick über die Reise. Mehr zu sehen gibt es auf meinem Blog.

Das Pantanal, ein Sumpfgebiet halb so groß wie Frankreich, war unsere erste Station. Die Tierwelt dort ist unglaublich beeindruckend: Aras in allen Farben, unzählige Kaimane, Gürteltiere, Nasenbären und meine besonderen Freunde die Wasserschweine (Meerscheinchen in der Größe eines Labradors). Die vier auf dem Bild erwiesen sich als besonders zutraulich und entschlossen sich nach kurzem Überlegen ("Weglaufen oder weiter fressen? Weiter fressen!") dazu sich in aller Ruhe von mir zeichnen zu lassen.

Das Pantanal: Ameisenbär, Wasserschweine und unser Angelsteg
Nach einem kurzen Stop in Rio ging es dann weiter auf die Ilha Grande, einer überschaubaren Insel in der Nähe von Paraty. Es gibt dort keine Autos aber einsame Strände, ein verlassenes Dorf mit einem gesprengten Gefängnis, ziemlich viele Geschichten über versteckte Piratenschätze und ein paar ältere Herren mit Leidenschaft für Forró. Die vier spielten in einer Bar ohne Gäste, hatten aber sichtlich Spass dabei. Als wir uns auf ein Bier dazusetzten war es schwierig ihnen zu erklären, dass Jenny und ich lieber zeichnen als tanzen, mit dem Ergebnis waren sie dann aber doch zu frieden.

Rio. Links der Zuckerhut, rechts Gloria

Ilha de Grande
Nach dem Symposium in Paraty ging es für uns weiter in den Norden: Fernando de Noronha, eine Insel im Atlantik, eine Flugstunde von Recife entfernt. Fast die gesamte Insel steht unter Naturschutz und ist ein wunderbares Tauch- und Schnorchelrevier. Leider waren die Wale, Delfine, Haie und Meeresschildkröten alle keine besonders geduldige Modelle, aber die endlosen Strände und vulkanischen Felsformationen ergaben auch ein paar brauchbare Motive.

Fernando de Noronha, Surfbrett- Friedhof und Insulaner beim Fischen
Fernando de Noronha, Praia Da Conceicao
Fernando de Noronha, Airport
Danach hat es uns etwas ungeplant spät in der Nacht nach Praia da Pipa verschlagen. Am nächsten Morgen haben ich begeistert festgestellt, dass unsere Pension hatte einen wunderbaren Blick auf den auf dem Strand hat. Bei Ebbe kann man das Treiben der Fischern beobachten wie sie ihre Boore reparierten oder in den kleinen Tümpel angeln.
Einen Strand weiter gibt es viele Surfer und die dazugehörigen netten Strandbars. Mein Mann hat mich dann überzeugt mal den Stift wegzulegen und für ein paar Real einen Surfkurs organisiert. Ich hab tatsächlich drei mal auf dem Brett gestanden. Der nächste Urlaub geht wieder also ans Meer.

Praia da Pipa
Praia da Pipa

Monday, October 6, 2014

Mit dem Rad...

... in Berlin herumgefahren. Die Sonne am Maybachufer bei den Boulespielern genossen (oder war's am Paul-Linke-Ufer?), Tee im "Coffee Cult" in der Bergmannstraße getrunken, einen Rettungshubschrauber am Halleschen Tor (Mann, hat der einen Wind beim Start gemacht!) und ein protziges Auto am Gendarmenmarkt gezeichnet. Ein rundum gelungener Sonntag.



Thursday, October 2, 2014

Urban Sketching Symposium Paraty

Hallo

erstmal werde ich mich mal vorstellen und ein Foto von mir rauskramen auf dem ich nicht ganz so grimmig gucke wie ich das beim Zeichnen meistens tue. Ich bin Birgit, 34 Jahre alt und verdiene mein Geld mit Grafikdesign. Ich wohne und arbeite in und um Darmstadt herum, eine Stadt voller zweifelhafter Nachkriegsarchitektur und somit urban-sketching-technisch eine echte Herausforderung.




Zum Urban Sketching bin ich vor zwei Jahren gekommen als ich mir eine Auszeit von meinem Job genommen habe und ein bisschen rumgereist bin. Plötzlich hatte ich Zeit und das Buch in der Hand, habe meinen alten Aquarellkasten rausgekramt und die ersten zögerlichen Striche aufs Papier gebracht. Seit dem ist viel passiert, mein Skizzenbuchregal füllt sich stetig und ich habe viele wundervolle Menschen getroffen von denen ich sehr viel gelernt habe. Und nicht zuletzt hat sich meine Art zu Reisen verändert: Ich nehme die Orte intensiver wahr und bin immer wieder überrascht wie positiv die meisten Menschen reagieren wenn man zeichnend an einer Straßenecke sitzt.

Nun aber zu Paraty, nach Barcelona mein zweites Symposium. Insgesamt waren mein Mann und ich einen Monat in Brasilien unterwegs, zwei Wochen davon zusammen mit Jenny. Die vier Tage Symposium waren so intensiv, dass man es ganz schwer zusammenfassen kann. Ich hatte Workshops von Frank Ching, Fred Lynch, Behzad Bagheri und Marc Holmes. Jeder war anders und was ich davon alles mitgenommen hab werd ich wohl erst in den nächsten Wochen und Monaten merken wenn ich dazu komme die verschiedenen Techniken und Herangehensweisen für mich auszuprobieren.


Paraty war die perfekte Lokation für das Symposium. Die Altstadt hat einen ganz bestimmten Zauber mit unendlich vielen Motiven und ist trotz der Touristen ruhig und gemütlich sodass man sich gut auf die Workshops konzentrieren konnte.


 

Frank Chings Workshop: Composition and Perspective


 Behzad Bagheris Workshop: The Joy of Movement


 Schnelle Skizzen während der Bootstour am Tag nach dem Symposium.

Soviel aus Paraty. Brasilen insgesamt war so ein beeindruckendes Reiseland, das wird wohl noch ein zweiter Post…