Tuesday, September 3, 2013

Die chinesische Mauer von Max Frisch

der Heutige und der Geschäftsmann

Wang Ti

Franz der V.

Kaiser und Prinzessin

Napoleon
Das Klassenspiel der 12. Klasse unserer Schule, das zu sehen ich sogar zweimal die Freude hatte. Und es war so zeitgemäss. Im weitesten Sinn geht es um die Ohnmacht einsichtiger, in diesem Fall intellektueller Personen, den Kreislauf von Krieg, Terror und Vernichtung aufzuhalten.
Nett fand ich, dass es endlich mal Modelle waren, die nur dazu da waren, angesehen zu werden und deswegen entspannt skizziert werden konnten. Nicht, dass sie für mich lange genug stillgehalten hätten, um sie vollständig zu zeichnen. Und manchmal war das Geschehen auf der Bühne auch einfach zu mitreissend.
Es waren grossartige Aufführungen und das sage ich nicht nur, weil auch mein Sohn mitgespielt hat :-)
Sie haben nur einen Monat gehabt für das Einstudieren, das Bühnenbild und das Ausfeilen der Lichttechnik und berührend gespielt. 

(Sollte jemand anderer Meinung sein: vor die mongolischen Hunde mit ihm.)

Am schönsten war, dass sich während der Aufführungen heraus kristallisierte, dass der Syrien-Feldzug wohl doch nicht so schnell wie geplant stattfindet. Zu viele Regierungen haben inzwischen in ihren eigenen Reihen Menschen, die nicht mehr glauben, das Krieg die einfachere Fortsetzung der Politik ist. Das hätte Max Frisch sehr gefreut.

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